Hochzeiten mit OpenBar-Weed machen in den USA immer mehr Leute abhängig

Hochzeit in Sicht? Unsere Freunde von der Seite Konbini berichten über einen Trend, der Hochzeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Vergiss die Mojito-Bar-Ecke, das Spanferkel und die Bierzapfanlage: Die angesagte Hochzeit ist die, auf der du Weed zur freien Verfügung findest.

In den USA ist der Weed-Trend noch lange nicht am Verrauchen. Mit der Legalisierung von Marihuana zum Freizeitgebrauch in mehreren Bundesstaaten wird Cannabis bei Hochzeiten immer häufiger gefeiert, wie die Zeitung The Independent erinnert. In Colorado, Kalifornien, Maine oder auch Nevada sticht Cannabis Champagner, Häppchen und Hochzeitstorte aus.

Es gibt sogar eine Fachmesse, die allen Neuheiten mit Gras gewidmet ist: die Cannabis Wedding Expo. Und die Wedding-Planning-Firma Love and Marij bietet Hochzeiten im Marie-Jeanne-Style an. Auf dem Programm: Hanfkleider, Joints in der Limo zur freien Verfügung, Gourmetgerichte mit süchtig machenden Substanzen drin, Sträuße zum Rauchen oder auch Cannabis-Schokolade.

EIN NEBULÖSES KONZEPT?

Der Star unter den Entspannungs-Activities bleibt jedoch die „Cannabar“. Das ist eine Theke, an der man verschiedene Sorten Gras im Open-Bar-Modus probieren kann. Engagierte „Budtender“ können dir sogar helfen, deinen Joint zu drehen, wenn du – wie Opa – seit deiner Hippie-Jugend keinen mehr gedreht hast. Die Bar kostet dich trotzdem die bescheidene Summe von 300 Dollar.

Hat das Auswirkungen auf die Hochzeitsnacht? Der Konsum von Marihuana ist tatsächlich für seine aphrodisierende Wirkung bekannt. In Indien wird es seit Generationen genutzt, um das sexuelle Vergnügen von Männern und Frauen zu steigern – auch wenn neuere Studien vor allem von einem Placeboeffekt sprechen.

Da die Hochzeitssaison in vollem Gange ist, kannst du selbst prüfen, ob du Freunde hast, die bald heiraten und genug am Puls der Zeit sind – oder einfach nur dicht.

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